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  • Marie-Sophie Wilhelm

Japandi – der neue Wohntrend für mehr Wohlbefinden zuhause


Eine Mischung aus cleanem, minimalistischem Skandi-Stil und gemütlicher, natürlicher Wohlfühlatmosphäre – das beschreibt den neuen Einrichtungstrend, ein Mix aus japanischem und skandinavischem Wohnstil – wohl am besten. Nicht zu überfüllt und doch gemütlich sollen die Räume auf einen wirken, sobald man sie betritt. Und da dieser neue Trend kaum mehr aus unserer aktuellen Einrichtung für das neue Jahr wegzudenken ist, habe ich für euch darüber geschrieben und die besten Praxis-Tipps für eine leichte Umsetzung zusammengefasst :-)


Doch zuerst klären wir, woher der Begriff „Japandi“ kommt:


Der skandinavische Einrichtungsstil

Der minimalistische Wohntrend aus Skandinavien ist uns ja bereits bekannt. Schon letztes Jahr wurde man von dem cleanen, hellen und eher kühlen Trend begleitet, egal in welches Einrichtungshaus man sich begab. Überall schien es plötzlich „hygge“ zu sein. Neutrale Farben wie Weiß und Grau sowie bewusst eingesetzte Deko-Elemente mit nordischem Touch beschreiben den Skandi-Stil wie wir ihn kennen. Eine aufgeräumte und reine Wohnung sorgt für Ruhe und Entschleunigung. Nach einem anstrengenden Tag soll man sich von all den äußeren Reizüberflutungen erholen können. Dies ermöglicht der minimalistische Wohntrend zu 100%! Doch für viele ist der cleane und saubere Wohnstil doch zu „kühl“, wirkt nicht sonderlich einladend und schon gar nicht gemütlich. Um dies zu ändern, kam der japanische Stil hinzu – daraus entstand schließlich „Japandi“. Die beiden Trends sind sehr unterschiedlich, doch haben sie einige ausschlaggebende Gemeinsamkeiten, sodass sie wunderbar miteinander kombiniert werden können.


Der japanische Einrichtungsstil

Unter dem japanischen Wohntrend versteht man eine sehr reduzierte und ästhetische Art der Einrichtung. Natürliche Materialien wie Holz und Bambus kommen hier zum bewussten Einsatz. Auch Naturstoffe wie Papier und Stroh kommen in Japan in den eigenen vier Wänden vor und sollen vor allem eine Verbindung zur Natur wiedergeben. Und da sich der japanische Einrichtungsstil nicht nur durch seine Ästhetik auszeichnet, sondern auch durch seine harmonische Einfachheit besticht, lässt sich gerade dieser Stil perfekt mit dem skandinavischen Wohntrend vereinen. Gemeinsam haben die beiden Stile unter anderem, dass sie sich nach dem Motto „Weniger ist mehr“ richten.


Der Japandi-Stil – Praktische Tipps für dein Zuhause


1. Farben

Kennen wir den skandinavischen, minimalistischen Stil doch eher mit hellen Farbtönen, so zeigt sich der japanische Stil mit dunklen Farben in unserer Einrichtung. Um den Japandi-Stil in sein Zuhause bringen zu können, kann man beides miteinander vereinen:

Zum Beispiel können Möbel aus hellem Holz mit dunkler Dekoration kombiniert werden. Farben wie Dunkelbraun, Grau und Schwarz dürfen nun zum hellen, nordischen Stil ergänzt werden.


2. Ästhetische Dekoration

Was den Japandi-Stil auszeichnet sind hochwertige, elegante Dekoelemente. Wichtig ist hierbei, dass wir unsere Räume nicht mit Dekoration überladen, denn wie anfangs bereits erwähnt gilt im Japandi das Motto „Weniger ist mehr“ und ebenso „Qualität vor Quantität“. Daher sollte hier der Fokus auf ein paar ausgewählte und hochwertige Dekostücke gelegt werden, welche sich von der restlichen Einrichtung abheben und mit ihrer Eleganz herausstechen. Starke Formen und dunkle Farben sind hier am besten geeignet. Jedes Stück sollte bewusst gekauft werden und Freude entfachen. Auch in der Küche kann der Japandi-Stil durchgezogen werden – mit handgemachten Keramik-Schalen und Tassen kann auch im Essbereich der japanische Trend seinen Abdruck hinterlassen.


3. Möbel

Im Japandi-Stil gelten Naturmaterialien als Must-have im Interieur, daher sind dunkle Holzmöbel sowie Stoffe wie Leinen und Bambus essentiell. Typisch für die japanische Einrichtung sind außerdem niedrige, nahe zum Boden gebaute Möbel sowie bodennahe Sitzgelegenheiten wie zum Beispiel Futons. Diese lassen sich wunderbar mit modernen, nordischen Möbelstücken kombinieren.


Aufgeräumt und reduziert, aber trotzdem gemütlich – so lässt sich der Japandi-Stil beschreiben und wunderbar in unseren vier Wänden integrieren. Hat bereits der Skandi-Stil Einzug bei dir zuhause gefunden, ist es mit nur ein paar neuen Stücken und wenigen Handgriffen möglich, zusätzlich eine japanische Atmosphäre zu erschaffen, um den Japandi-Stil zu erzielen.

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